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Oktober 2026
09.10.2026 Fr Theater:  Vom Flüstern der Wolken | Statttheater
  Untertitel  Theaterpremiere / Von Zeit zu Zeit
  Infotext  Eine Bushaltestelle. Wartende. Der Bus kommt nicht. Einer dieser Wartenden hat einen Hamsterkäfig dabei.
»Vom Flüstern der Wolken« ist eine theatrale Reflexion über die Zeit, über das Warten und über Freiheit und Grenzen. Passanten an einer Bushaltestelle warten vergebens auf den Bus. Jeder der Wartenden hat ein eigenes Motiv, eine eigene Geschichte. Einer von ihnen hat einen Hamsterkäfig bei sich. Um die Zeit zu vertreiben, erzählen sich die Wartenden ihre Erinnerungen in Form von Märchen und Parabeln. Diese offenbaren sich lebendig vor den Augen der Zuschauer. Daneben schreibt der Hamster Tagebuch und spiegelt damit das Innenleben der Wartenden.

Die schauspielenden Patientinnen und Patienten vom Statttheater entwerfen ganz im Stile des Absurden Theaters, eine philosophische Parabel über das Warten und die Zeit. Dabei generalisiert das Stück mit theatral-komischen Mitteln eigene Patienten-Erfahrungen mit Zeit, Freiheit und Reflexionen über das Leben.

Das Statttheater, die Theater AG der Klinik für Forensische Psychiatrie des Städtischen Klinikum »St. Georg« Leipzig, feiert sein 20-jähriges Bestehen. In dieser Zeit sind über 30 verschiedene Inszenierungen mit über 100 Patientinnen und Patienten entstanden. Ein Großteil davon feierte in der naTo Premiere.

Eintritt: 9,- / 7,- (VVK: 7,- / 5,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 17:30
Beginn: 18:00
  Presse-Dateien  
 
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10.10.2026 Sa Theater:  Vom Flüstern der Wolken | Statttheater
  Untertitel  Theater / Von Zeit zu Zeit 
  Infotext  Eine Bushaltestelle. Wartende. Der Bus kommt nicht. Einer dieser Wartenden hat einen Hamsterkäfig dabei.
»Vom Flüstern der Wolken« ist eine theatrale Reflexion über die Zeit, über das Warten und über Freiheit und Grenzen. Passanten an einer Bushaltestelle warten vergebens auf den Bus. Jeder der Wartenden hat ein eigenes Motiv, eine eigene Geschichte. Einer von ihnen hat einen Hamsterkäfig bei sich. Um die Zeit zu vertreiben, erzählen sich die Wartenden ihre Erinnerungen in Form von Märchen und Parabeln. Diese offenbaren sich lebendig vor den Augen der Zuschauer. Daneben schreibt der Hamster Tagebuch und spiegelt damit das Innenleben der Wartenden.

Die schauspielenden Patientinnen und Patienten vom Statttheater entwerfen ganz im Stile des Absurden Theaters, eine philosophische Parabel über das Warten und die Zeit. Dabei generalisiert das Stück mit theatral-komischen Mitteln eigene Patienten-Erfahrungen mit Zeit, Freiheit und Reflexionen über das Leben.

Das Statttheater, die Theater AG der Klinik für Forensische Psychiatrie des Städtischen Klinikum »St. Georg« Leipzig, feiert sein 20-jähriges Bestehen. In dieser Zeit sind über 30 verschiedene Inszenierungen mit über 100 Patientinnen und Patienten entstanden. Ein Großteil davon feierte in der naTo Premiere.
Eintritt: 9,- / 7,- (VVK: 7,- / 5,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 17:30
Beginn: 18:00
  Presse-Dateien  
 
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11.10.2026 So Theater:  Eulenspiegel macht Faxen
  Untertitel  Kindertheater
  Infotext  Frei nach Erich Kästner, spielt Gerno Knall für 4 bis 100-jährige, die lustigen Begebenheiten seines Urururururopas Eulenspiegel nach. So zeigt er wie Eulenspiegel einem Esel das lesen beibrachte, wie er mit einem Schlag alle Patienten eines Krankenhauses heilte, wie er auf einem Seil die gesamten linken Schuhe einer ganzen Stadt vereinte und wie besonders langsam fuhr um schneller anzukommen ...
Die Späße des legendären Eulenspiegel (der, der auf komische Weise die Dummheit der Leute spiegelt) werden für einen Theatermoment lebendig.

Eintritt: 9,- / 7,- (VVK: 7,- / 5,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
Weitere Termine: So. 08.11.2026, So. 15.11.2026
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 10:30
Beginn: 11:00
  Presse-Dateien  
 
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11.10.2026 So Lesung:  Literarischer Herbst: »Red«
  Untertitel  Louise Kennedy
  Infotext  Louise Kennedy stellt im Gespräch mit Antje Deistler ihren neuen Roman »Red« (Claassen) vor. Die deutschen Passagen liest Verena Noll.

Mit ihrem Debüt „Übertretung“ wurde Louise Kennedy international gefeiert – der Roman stand u.a. auf der Shortlist des Women’s Prize for Fiction. Nun kehrt sie mit ihrem lang erwarteten zweiten Roman zurück: »Red« (aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser und Claudia Glenewinkel) erzählt von Róisín und Red, die sich 1982 als Teenager in einer irischen Kleinstadt begegnen – und deren Wege sich trennen, als Red nach London geht. Als sie einander Jahre später wiederbegegnen, holen die unausgesprochenen Wahrheiten von damals sie ein.

Louise Kennedy erzählt kraftvoll von der Unmöglichkeit, andere Menschen zu retten – und zeichnet das Porträt einer Frau zwischen zwei Ländern, zwei Zeiten und ihren eigenen Dämonen.

Eintritt: 14,- / 12,- (VVK: 12,- / 10,- zzgl. Gebühren bei TixforGigs)
Weitere Termine: Mi. 14.10.2026, Fr. 16.10.2026
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 18:30
Beginn: 19:00
  Presse-Dateien  
 
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12.10.2026 Mo Kleinkunst:  Magic Monday
  Infotext  Einmal im Monat geht die Wirklichkeit schlafen. Pünktlich um acht bringen wir sie ins Bett, singen ihr ein Gute-Nacht-Lied und können endlich ungestört zaubern. Die Magier der Stunde sind: Alfonso Rituerto, Moritz Mueller und Yann Yuro. Hinzu kommen stets besondere Gäste aus dem Reich der finsteren Künste.

Eintritt: 20,- / 17,- (VVK: 17,- / 14,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
Weitere Termine: Mo. 02.11.2026, Mo. 14.12.2026, Mo. 11.01.2027, Mo. 08.02.2027, Mo. 08.03.2027
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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14.10.2026 Mi Lesung:  Literarischer Herbst: Chronik der laufenden Ereignisse
  Untertitel  Jochen Schmidt & Gerhard Henschel
  Infotext  Ein Abend mit den Erinnerungs-Virtuosen Jochen Schmidt und Gerhard Henschel, Katharina Teutsch moderiert.
Jochen Schmidt und Gerhard Henschel sind mit ihren Protagonisten Richard Sparka und Martin Schlosser zu großen Chronisten des Alltags in Ost und West geworden. Beim Gipfeltreffen in der naTo lesen die vielfach preisgekrönten Erinnerungs-Meister Lieblingsstellen und Greatest Hits und nehmen uns mit in ihre Werkstatt.

Der Schriftsteller Jochen Schmidt erlaubt sich im Gegensatz zu seinen journalistischen Kollegen nicht nur die Abschweifung, er beherrscht sie auch in ihrer ganzen Schönheit. Vor allem in den seit 2017 erschienenen bislang drei Romanen um seinen stets überforderten Helden Richard Sparka lauscht Schmidt „der unablässig verschwindenden Gegenwart ihre Obsessionen, Illusionen und Ängste ab“ (aus der Jury-Begründung zum Joseph-Breitbach-Preis 2026). Mit seinem im Humor gründenden Hauptwerk, der 2004 begonnenen autofiktionalen Martin-Schlosser-Romanserie, hat Gerhard Henschel eine alltags- und mentalitätsgeschichtliche Chronik der Bundesrepublik seit den 1960er Jahren vorgelegt, die in diesem Herbst 13 ziegeldicke Bände umfasst – und auf die Gegenwart hin fortgeschrieben wird. Von „Kindheitsroman“ (2004) bis „Familienroman“ (2026) bewegt sich Henschel souverän zwischen Gattungen und Stilen, wobei er offenbar nur einer Grundregel folgt: Seine Leserinnen und Leser niemals zu langweilen.

Eintritt: 17,- / 15,- (VVK: 15,- / 13,- zzgl. Gebühren bei TixforGigs)
Weitere Termine: Fr. 16.10.2026
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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16.10.2026 Fr Lesung:  Literarischer Herbst: Zurück in der Zeit, zurück im Erzählen
  Untertitel  Judith Hermann & Dora Kaprálová
  Infotext  Judith Hermann und Dora Kaprálová lesen aus »Ich möchte zurückgehen in der Zeit« und »Die Mariborhypnose«, Katrin Schumacher moderiert.
Tschechien ist in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse – und wenige Tage später ist eine der aufregendsten Stimmen beim Literarischen Herbst zu Gast: Dora Kaprálová stellt ihren Roman »Die Mariborhypnose« vor (Mikrotext, aus dem Tschechischen von Nataša von Kopp), der mit dem Europäischen Literaturpreis 2026 und gleich zweifach mit dem tschechischen Magnesia-Litera-Preis ausgezeichnet wurde. Darin reist eine Erzählerin in die slowenische Kleinstadt Maribor, um einen Reiseführer zu schreiben – und erkundet die Stadt stattdessen aus der Perspektive einer Stubenfliege: ein hypnotisches Kaleidoskop über den Balkan und Europa, über Magie, Macht und die Kraft der Illusion.

An ihrer Seite liest Judith Hermann aus ihrem aktuellen Buch »Ich möchte zurückgehen in der Zeit« (S. Fischer), in dem sie den Spuren ihres Großvaters folgt und ihr eigenes Schreiben mit seiner lange verleugneten Geschichte verknüpft. Zwei Bücher, in denen sich das Schreiben selbst ins Erzählen einschreibt – und zwei Autorinnen, die eine lange Freundschaft verbindet. Ein Abend über Erinnerung und Illusion, über das, was Literatur verwandeln kann.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 und mit MDR Kultur.

Eintritt: 14,- / 12,- (VVK: 12,- / 10,- zzgl. Gebühren bei TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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18.10.2026 So Konzert:  50. Leipziger Jazztage | Euregio Jazzwerkstatt | Loaness
  Infotext  Die Ursprünge kreativen Schaffens sind schillernd und kaum nachvollziehbar. Wie ein Gebirgsfluss, der sich aus zahlreichen unterirdisch versteckten Quellen speist. In einem Interview mit dem Magazin Salto erinnert sich Laura Zöschg an Dinge, die sie in ihrer Jugend geprägt haben. An die iPod-Playlist ihres Vaters bei gemeinsamen Autofahrten, an Lieder, die sie beim Beobachten des Regens erfand, an Chöre und Kapellen, an ein Gute-Nacht-Lied aus ihrer Heimatgegend.
Welchen Wert dabei das Alleinsein hat, ging der Südtiroler/Kopenhagener Komponistin und Vokalkünstlerin erst spät auf, als sie 2022 das intuitiv experimentelle Soloprojekt »LOA« entwickelte. Vier Jahre später ist aus dem »aloan« (»allein«) – kombiniert mit dem englischen »loneliness« – der Name für eine neue Band geworden: Loaness. Die Songs, die Zöschg beim Innehalten und Beobachten der Stille schrieb, wurden durch Wiederholungen und die Arbeit im Ensemble zu einem kollektiven Ritual. »Ich nehme aktiv teil daran, die Musik ins Leben zu rufen, und bin gleichzeitig Beobachterin davon, wie Ruth, Yvonne und Chiara sie interpretieren«, sagt die Künstlerin.
Im Rahmen der »Euregio Jazzwerkstatt« des Südtirol Jazzfestivals entwickelte Laura Zöschg die Stücke gemeinsam mit jungen Musiker:innen aus der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino inmitten der idyllischen Dolomitenlandschaft weiter. In Leipzig trifft sie nun auf die italienische Sängerin Chiara Chistè, die österreichische Saxofonistin Yvonne Moriel und die gebürtige Südtiroler Bassistin Ruth Goller, die alle auch als eigenständige Bandleader aktiv sind. Mit Sensibilität für eine lebendige, immer im Fluss befindliche Klanggeographie zwischen Ambient und Noise sorgen die Vier für hypnotische Mehrstimmigkeit, abstrakte Momente und flüsterleise Schönheit.

(Text: Jan Paersch)

Eine Kooperation mit dem Südtirol Jazzfestival Alto Adige

Besetzung:
Laura Zöschg (voc, fl, fx)
Yvonne Moriel (a-sax, fl, fx)
Ruth Goller (e-b, fx, voc)
Chiara Chistè (voc, fx)

Tickets unter: https://www.jazzclub-leipzig.de/leipziger-jazztage/tickets

Eintritt: 23,- / 18,- (VVK: 18,- / 14,- zzgl. Gebühren bei Eventim.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen in Leipzig)
Weitere Termine: Mo. 19.10.2026, Do. 22.10.2026, Fr. 23.10.2026
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Einlass: 17:30
Beginn: 18:00
  Presse-Dateien  
 
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19.10.2026 Mo Konzert:  50. Leipziger Jazztage | First Date: Emilia Gołos & Philipp Rumsch
  Infotext  Tastenduos versprechen oft Kunsterlebnisse der Extraklasse. Das bewies in der Vergangenheit etwa Marian McPartland mit ihrer legendären Radioshow »Piano Jazz«. Und spätestens, seitdem Michael Wollny und Joachim Kühn bei der 48. Ausgabe die Opernbühne vierhändig verzaubert haben, gehört dies auch zu den Binsen der Leipziger Jazztage. Bei dem »First Date« zwischen Emilia Gołos und Philipp Rumsch wird es jedoch keineswegs so klassisch zugehen wie bei diesen Duos.
Als Philipp Rumsch 2018 den Leipziger Jazznachwuchspreis der Marion Ermer Stiftung erhielt, war bereits klar: Er hat ein Talent im Verschieben von Stilgrenzen. Darin ist er sich treu geblieben und profilierte sich so europaweit – zuletzt etwa mit den Projekten »An Abyss« mit Tänzer:innen des Ballett Basel oder »Mikrokosmos«, das er gemeinsam mit der Quantenphysikerin Dr. Elena Hassinger umsetzte. Beständig ist er damit beschäftigt, den Horizont der elektronischen Klangerzeugung zu erweitern, etwa mit Künstlicher Intelligenz und Spatial Audio.
Fans der »Jazzclub Live«-Reihe sind womöglich beim Titel schon hellhörig geworden, denn Emilia Gołos hat schon im April mit ihrem Duo Gołos x Jasinska in Leipzig ihre atemberaubende Tastenkunst präsentiert. Ihr Klavierspiel versucht alles technisch Mögliche aus dem Instrument herauszuholen: präpariert, manipuliert und mit elektronischen Effekten variierend. Das facettenreiche Ergebnis bewegt sich zwischen kristalliner Ruhe und bedrückender Unheimlichkeit.
Bei dieser erstmaligen Begegnung treffen somit zwei Musiker:innen aufeinander, die sich seit jeher in den Zwischenräumen der Genrewelten wohlfühlen. Zugleich reiht sich ihr »First Date« in die lange Traditionslinie deutsch-polnischer Kollaborationen bei den Leipziger Jazztagen ein. Wie das Ganze klingen wird, ist selbstredend ungewiss. Nur eines ist sicher: Die Bühne wird zu einer experimentellen Wundertüte an bisher ungehörter Klangkunst.

(Text: Lennart Winterkemper)

Besetzung:
Emilia Gołos (p, electr)
Philipp Rumsch (synth, electr, live-processing)

Tickets unter: https://www.jazzclub-leipzig.de/leipziger-jazztage/tickets

Eintritt: 16,- / 13,- (VVK: 12,- / 9,- zzgl. Gebühren bei Eventim.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen in Leipzig)
Weitere Termine: Do. 22.10.2026, Fr. 23.10.2026
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Einlass: 17:30
Beginn: 18:00
  Presse-Dateien  
 
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22.10.2026 Do Konzert:  50. Leipziger Jazztage | Pauline Reage feat. TAPE SHIFTER
  Infotext  Pauline Réage schlagen ein neues Kapitel auf: Erstmals präsentieren sie bei den Leipziger Jazztagen ihr neues Album, das im November bei Boomslang Records erscheint und an das vor zwei Jahren erschienene Debüt »Gentle Destruction« anschließt.
Es trägt den Titel »DLYD«, eine Kurzform von »Don´t live your dreams«. Das mutet fatalistisch an, deutet jedoch auf ein Ringen mit äußeren wie inneren Erwartungshaltungen, die den Blick auf das Mögliche immer wieder zu verengen drohen. Die stilistischen und kompositorischen Mittel sind auffallend divers und reichen von A-Capella und Noise über Metal bis hin zu Pop und Avantgarde. Jazz in seinen vielfältigen Ausdrucksformen ist dabei der große gemeinsame Nenner, wobei Sängerin und Bandleaderin Anne Munka die Vorlieben und Stärken ihrer virtuosen Bandmitglieder offensichtlich gut kennt.
So bekommen Olga Reznichenko und Robert Lucaciu – beide in diesem Jahr frisch gekürt mit dem Deutschen Jazzpreis – Raum, um in dem programmatischen Schlagabtausch instrumentell zu glänzen. Maximilian Breus’ unprätentiös expressives Schlagzeugspiel verleiht dem Sound dabei den nötigen Drive. So spannt das Quartett einen großen dramaturgischen Bogen: mal intim und berührend, mal ruppig und forsch, und dabei stets unberechenbar.
Passend dazu haben sich Pauline Réage ausschließlich für dieses besondere Konzert Demian Kappenstein als Gastmusiker eingeladen. Unter seinem Alias TAPE SHIFTER experimentiert er mit alten Musikkassetten, Drumcomputern und Synthesizern. Auf der Bühne wird Kappenstein als musikalisches Chamäleon die Live-Dynamik des Quartetts um eine weitere improvisatorische Ebene erweitern

(Text: Luca Glenzer)

Besetzung:
Anne Munka (voc)
Olga Reznichenko (p, voc)
Robert Lucaciu (b, voc)
Maximilian Breu (dr, voc)
Demian Kappenstein/ TAPE SHIFTER (Musikkassetten, fx)

Tickets unter: https://www.jazzclub-leipzig.de/leipziger-jazztage/tickets

Eintritt: 23,- / 18,- (VVK: 18,- / 14,- zzgl. Gebühren bei Eventim.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen in Leipzig)
Weitere Termine: Fr. 23.10.2026
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Einlass: 22:30
Beginn: 23:00
  Presse-Dateien  
 
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23.10.2026 Fr Konzert:  50. Leipziger Jazztage | Reza Askari ROAR Quintet
  Infotext  Im Anschluss: Late Night Session hosted by Keisuke Matsuno

Komplex, körperlich, kompromisslos: Das Reza Askari Roar Quintet verbindet Avantgarde-Jazz mit der akustischen Wucht von Punk und Metal. Den Code »xAYb v8v dYAx« muss man nicht verstehen – man muss ihn erleben.
Wer Jazz verstehen will, stößt regelmäßig an seine Grenzen. Ähnlich verhält es sich beim neuen Album des Reza Askari Roar Quintets, das den kryptischen Titel »xAYb v8v dYAx« trägt. Die Krux ist: Verstehen kann man hier zunächst nichts. Doch vielleicht, und das ist die gute Nachricht, muss man das auch gar nicht.
Denn Askaris Musik ist kein Rätsel, das sich mit dem richtigen Code knacken ließe. Stattdessen folgt sie ihrer eigenen Logik: Sie verdichtet sich, bricht auf, wiederholt sich obsessiv und findet überraschende Wege aus dem vermeintlichen Chaos, um kurz daraufhin genau dahin zurückzukehren. Verwurzelt im Avantgarde-Jazz, speist sich der Sound des Quintetts zugleich aus der Energie von Metal und Punk und Bands wie Meshuggah oder The Dillinger Escape Plan– nicht als Stilzitat, sondern als Haltung: komplex, konsequent und in jedem Moment radikal körperlich.
Dass diese Wucht vollständig akustisch entsteht, macht den besonderen Reiz des Ensembles aus. Keine Verstärkerwand, keine elektronischen Verfremdungseffekte, die ein sicheres Versteck bieten würden. Stattdessen eine Formation, die jede Bewegung, jeden Ton und jede Spannung gemeinsam im unmittelbaren Live-Moment aushandelt.
Askari selbst spricht in Bezug auf seine Musik von »kommunikativer Seltsamkeit«. Vielleicht erklärt sich diese Haltung auch durch einen ganz persönlichen Einfluss: seine zweijährige Tochter. Denn die, so der Kontrabassist weiter, zeige ihm, was es bedeute, ein Punk zu sein – instinktiv, frei und mitunter eigenwillig.

(Text: Luca Glenzer)

Besetzung:
Reza Askari (db, comp)
Lina Allemano (tr)
Stefan Karl Schmid (cl, t-sax)
Roland Neffe (vib)
Fabian Arends (dr)

Tickets unter: https://www.jazzclub-leipzig.de/leipziger-jazztage/tickets

Eintritt: 23,- / 18,- (VVK: 18,- / 14,- zzgl. Gebühren bei Eventim.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen in Leipzig)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Einlass: 22:30
Beginn: 23:00
  Presse-Dateien  
 
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25.10.2026 So Theater:  Des Kaisers neue Kleider
  Untertitel  Kaninchenkatze
  Infotext  Theaterstück nach dem Märchen von Hans Christian Andersen für alle ab 5 Jahre
Das Land ächzt, der Kaiser tobt: »Was ich einmal getragen habe, das ziehe ich kein zweites Mal an!« Kaiser Kasimir ist unzufrieden und übersieht dabei, dass es im Lande »Spiegelei« mehr zu tun gäbe, als vorm Spiegel zu stehen. »Ich will Kleider, wie sie die Welt noch niiie gesehen hat!« Die bekommt er auch, und nun kann ihn sein Volk sehen, wie es ihn tatsächlich noch NIE gesehen hat …
Ein kurzweiligʹ Märchen von der Eitelkeit, der Wahrheit und dem schönen Schein.

Dauer: ca. 55 min.

Spiel, Musik & Text: k a n i n c h e n k a t z e – Die eheähnliche Theatergemeinschaft (Steffi Dautert & Alexander Aue)
Regie & Bühne: Wolfgang Gerber
Kostüm & Requisite: »FAUNAUGE« Romy Marienfeld
Ausstattung & Tischlerei: Annemarie Schmidt
Fotografie & Video: Thomas Bär

k a n i n c h e n k a t z e – Die eheähnliche Theatergemeinschaft hat sich auf Theater für Kinder und Familien spezialisiert. In der Tradition des Wandertheaters kommt sie mobil zu den Zuschauern in Kitas, Grundschulen oder Theater sowie in Bibliotheken und zu Stadtteilfesten. Damit sind sie fester Teil der Freien Szene Leipzigs. Durch nur scheinbar einfache Mittel und unter weitgehendem Verzicht auf technisches Equipment (eine Inszenierung passt in eine Truhe) entstehen Welten, in denen Zuschauende ihre Fantasie und emotionale Ausdruckskraft entfalten können. Die Märchenadaptionen nehmen zudem wichtige Themen unserer Zeit, wie Gerechtigkeit und (Mit)Menschlichkeit, in den Blick und werden mit Liebe und Humor leichtfüßig, musikalisch sowie unter Einbezug des Publikums umgesetzt.
Eintritt: 9,- / 7,- (VVK: 7,- / 5,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 11:30
Beginn: 12:00
  Presse-Dateien  
 
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25.10.2026 So Konzert:  Kneipenkonzert | Hobel X
  Untertitel  KzS – Krach zum Sonntag
  Infotext  DIY am Sonntag in der naTo-Kneipe, genau neben dem Tresen. Was kann es Schöneres geben, als noch vor Montagmorgen die neue Woche mit einer gehörigen Portion Punkrock zu beerdigen?

Heute mit Hobel X aus Weimar, bestehend aus fünf Musikern, die teilweise schon seit 40 Jahren die Bretter der Welt für sich missbrauchen! Laut, schnell und mit einem garantierten Hardcore-Tinnitus bis zum Freitag der Folgewoche!

Und wer’s nicht glaubt, kann ja mal reinhören: https://hobelx.bandcamp.com/album/hobelx-demo

Eintritt: frei
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Einlass: 19:30
Beginn: 20:30
  Presse-Dateien  
 
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November 2026
02.11.2026 Mo Kleinkunst:  Magic Monday
  Infotext  Einmal im Monat geht die Wirklichkeit schlafen. Pünktlich um acht bringen wir sie ins Bett, singen ihr ein Gute-Nacht-Lied und können endlich ungestört zaubern. Die Magier der Stunde sind: Alfonso Rituerto, Moritz Mueller und Yann Yuro. Hinzu kommen stets besondere Gäste aus dem Reich der finsteren Künste.

Eintritt: 20,- / 17,- (VVK: 17,- / 14,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
Weitere Termine: Mo. 14.12.2026, Mo. 11.01.2027, Mo. 08.02.2027, Mo. 08.03.2027
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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03.11.2026 Di Theater:  euro-scene 2026: »NKUL NNAM« | Athena Lucie Assamba
  Untertitel  Europapremiere / euro-scene 2026 
  Infotext  Hinweis: Show beinhaltet Stroboskopeffekte.

NKUL NNAM ist die wohl überraschendste Entdeckung aus Montréal! Die faszinierende Athena Lucie Assamba erscheint wie eine Priesterin, die aus der Zukunft kommt. In ihrem Ritual für die Jugend der Großstadt verschmelzen Trommeln, Tänze und rhythmische Poesie ihrer kamerunischen Vorfahren mit dem Freiheitsgefühl der heutigen Clubbing-Szene. Die Tänzerin und Sängerin entfaltet dabei eine Präsenz von ungeheurer Dichte, so als fegte eine ganze Community über die Bühne, live begleitet von elektronischer Musik und dem Rhythmus traditioneller Ngoma-Trommeln aus Zentralafrika. Der Titel bedeutet denn auch: Die Trommel des Dorfes. Und deren Magie steckt alle an. Das Publikum steht oder sitzt und bewegt sich frei, wie in einem Nightclub. Assamba macht ihre eigene Bühne zum Dancefloor und geht auf in den Strömungen des Afrofuturismus, wo sich sakrales und archaisches Erbe mit dem Aufbruch in die Zukunft Afrikas verbindet. Und wer dachte, dass Dorfgemeinschaft und Rave Partys des jugendlichen Szenevolks im Club einander ausschließen, wird hier eines Besseren belehrt. Oder betanzt. Und zwar in Stilen wie Waacking, Dancehall oder Afro-House. In den ekstatischen bis mystischen Stimmungen entstehen feierliche bis gemeinschaftliche Erfahrungen, die das Publikum mit der futuristisch performenden Priesterin verbinden. Denn Assamba ist tatsächlich auch Master of Ceremonies in der Underground-Szene von Montréal. In NKUL NNAM bittet sie zu einem Ritus der Heilung, der sich als unvergesslich erweist.

Frühbucherdeal: Vom 26. September bis 2. Oktober gibt es alle Tickets an der Festivalkasse der euro-scene Leipzig im koko – café & bar (Gottschedstraße 10) ohne Vorverkaufsgebühren.

Eintritt: VVK: 24,- / 12,- zzgl. Gebühren unter: www.euro-scene.de/tickets

Festivalpass: 180,- / erm. 95,- / Supporter 250,-. 1 Karte für jeweils 1 Vorstellung aller Gastspiele unter: www.euro-scene.de/tickets.

Personalisierter Verkauf, der Pass ist nicht übertragbar.
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Einlass: 21:30
Beginn: 22:00
  Presse-Dateien  
 
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04.11.2026 Mi Theater:  euro-scene 2026: »NKUL NNAM« | Athena Lucie Assamba
  Infotext  Hinweis: Show beinhaltet Stroboskopeffekte.

NKUL NNAM ist die wohl überraschendste Entdeckung aus Montréal! Die faszinierende Athena Lucie Assamba erscheint wie eine Priesterin, die aus der Zukunft kommt. In ihrem Ritual für die Jugend der Großstadt verschmelzen Trommeln, Tänze und rhythmische Poesie ihrer kamerunischen Vorfahren mit dem Freiheitsgefühl der heutigen Clubbing-Szene. Die Tänzerin und Sängerin entfaltet dabei eine Präsenz von ungeheurer Dichte, so als fegte eine ganze Community über die Bühne, live begleitet von elektronischer Musik und dem Rhythmus traditioneller Ngoma-Trommeln aus Zentralafrika. Der Titel bedeutet denn auch: Die Trommel des Dorfes. Und deren Magie steckt alle an. Das Publikum steht oder sitzt und bewegt sich frei, wie in einem Nightclub. Assamba macht ihre eigene Bühne zum Dancefloor und geht auf in den Strömungen des Afrofuturismus, wo sich sakrales und archaisches Erbe mit dem Aufbruch in die Zukunft Afrikas verbindet. Und wer dachte, dass Dorfgemeinschaft und Rave Partys des jugendlichen Szenevolks im Club einander ausschließen, wird hier eines Besseren belehrt. Oder betanzt. Und zwar in Stilen wie Waacking, Dancehall oder Afro-House. In den ekstatischen bis mystischen Stimmungen entstehen feierliche bis gemeinschaftliche Erfahrungen, die das Publikum mit der futuristisch performenden Priesterin verbinden. Denn Assamba ist tatsächlich auch Master of Ceremonies in der Underground-Szene von Montréal. In NKUL NNAM bittet sie zu einem Ritus der Heilung, der sich als unvergesslich erweist.

Frühbucherdeal: Vom 26. September bis 2. Oktober gibt es alle Tickets an der Festivalkasse der euro-scene Leipzig im koko – café & bar (Gottschedstraße 10) ohne Vorverkaufsgebühren.

Eintritt: VVK: 24,- / 12,- zzgl. Gebühren unter www.euro-scene.de/tickets

Festivalpass: 180,- / erm. 95,- / Supporter 250,-. 1 Karte für jeweils 1 Vorstellung aller Gastspiele unter www.euro-scene.de/tickets. Personalisierter Verkauf, der Pass ist nicht übertragbar.
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Einlass: 21:00
Beginn: 21:30
  Presse-Dateien  
 
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06.11.2026 Fr Konzert:  Görda
  Untertitel  Stehkonzert + Partizipative Aufnahmesession (17.30)
  Infotext  »Ich hab es schon von meinem Schlaf- in meinen Wachanzug geschafft.«

Görda’s Sound vereint introvertierten Indie-Pop mit tanzbaren Grooves, kluge Texte mit atmosphärischer Tiefe. Bei ihren multi-instrumentalen Live-Auftritten verweben die beiden Musikerinnen Vocals, E-Bass, Flöte, Synthesizer, Cello und Beats zu einem intensiven Zusammenspiel. Poetisch und gewitzt erzählen ihre Geschichten von Alltag und Utopie, Tagtraum und Ekstase.

2026 wurde das Duo als »Beste Neue Acts« im Wettbewerb Popmusik Sachsen ausgezeichnet und für die Bauhaus Residenz ausgewählt, wo sie ihr Debütalbum geschrieben haben, das 2027 erscheint. Aber das Album entsteht nicht nur allein im Studio.
Wir wollen, dass ihr Teil des Albums werdet und laden bereits um 17.30 zu einer öffentlichen Aufnahmesession ein. Dabei wollen wir mit euch zusammen vor dem Konzert Soundscapes bauen, rufen, singen etc. Alles, was dabei entsteht, landet auf der Platte. Kommt, wie ihr seid! Ihr braucht keine Vorerfahrung.

Wir freuen uns über jede*n Einzelne*n, es wird ein Fest!

Wer zur Aufnahmesession kommt, kann ein ermäßigtes Ticket für das anschließende Konzert erwerben. Die Aufnahmesession wird gefilmt.

Eintritt: 17,- / 14,- (VVK: 15,- / 12,- zzgl. Gebühren)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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07.11.2026 Sa Konzert:  The Return of »Ba(a)d Schandau Express« | AG. Geige vs. A.E. Bizottság
  Untertitel  Projekt: Subkulturhauptstadt Karl-Marx-Stadt
  Infotext  »Ba(a)d Schandau Express«, das zwei »Art Pop Tribute«-EPs auf Edition Iron Curtain Radio und diverse Videos ergab, war Teil des EU-Projekts »TV Free Europe« und verband konzeptionell die über das Jugendradio DT64 populär gewordene Absurd-Elektro-Avant-Pop-Künstlergruppe AG. Geige (1985 - 1993) aus Karl-Marx-Stadt mit der ebenso skurril agierenden wie einflussreichen Kunst-Post-Punk-Band A.E. Bizottság (1980 - 1986) aus Szentendre in wechselseitigen Versionen. Jüngere ungarische Elektronik-Produzenten arrangierten die ins Ungarische übertragenen AG. Geige-Stücke und deutsche Produzenten das ebenfalls übersetzte Material von A.E. Bizottság, jeweils unter Einbindung von Original-Mitgliedern beider Gruppen.

Für »Subkulturhauptstadt Karl-Marx-Stadt« wird das Projekt noch einmal kurz vorgestellt und danach performen mehrere involvierte Acts. Den Anfang machen die Leipziger LEN8 featuring Underwater Agents mit einer Sounds´n´Poetry-Collage, die auf Texte beider Gruppen zugreift, aber auch die auf Platte verbreitete Annäherung des Ex-DDR-Underground-Dichters Bert Papenfuß an den Neo-Dadaismus der Ungarn einspeist.

Danach folgt die Budapester Produzentin Rozi Máko, auf den EPs sowohl solo als auch mit dem Techno-Project Committee, ansonsten aber vor allem einer der agilsten wie innovativsten Acts der dortigen Szene, wobei sie zuletzt auch oft Sounds für Theater- und Tanz-Inszenierungen im nahen Wien lieferte, aber auch live mit Kokó performte, der weiblichen Bizottság-Stimme.

Den krönenden Abschluss bildet Olaf Bender, ab 1989 bei der AG. Geige, der als Byetone einer der wichtigsten Acts des von ihm geführten Labels Rastermusik ist, das lange im Verbund mit Carsten Nicolai als Raster-Noton ganz vorn in der Wahrnehmung experimenteller Elektronik stand.

Ein sicher unterhaltsamer Abend der avancierten Ost-Ost-Electronica - ohne Nostalgie, ganz im vibrierenden Sound des Hier&Jetzt, aber mit subkultur-historischen Fußnoten.

Eintritt: 12,- / 10,- (VVK: 10,- / 8,- zzgl. Gebühren)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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08.11.2026 So Theater:  Der Grüne Frosch | Knalltheater
  Untertitel  Ein Sockenpuppenstück für Nasen ab 4
  Infotext  Clown Gerno Knall ist fest entschlossen, den Kindern die Geschichte vom Froschkönig als Puppentheater zu präsentieren. Er hat auch ein kleines Puppentheater und einen Brunnen dabei. Doch dann stellt er fest, dass er die wichtigste Puppe, den Froschkönig, und noch alle anderen Puppen vergessen hat. Die Prinzessin ist inzwischen schon halb verzweifelt und wirft tagtäglich ihre Kugel absichtlich in den Brunnen, in der Hoffnung, dass nun endlich der Frosch kommt. Der ganze Brunnen ist inzwischen schon voller goldener Kugeln und das Königreich schon halb pleite. Da entdeckt der Clown einen grünen Strumpf …

Eintritt: 9,- / 7,- (VVK: 7,- / 5,- zzgl. Gebühren)
Weitere Termine: So. 15.11.2026
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 10:30
Beginn: 11:00
  Presse-Dateien  
 
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09.11.2026 Mo Lesung:  1990: Das »wilde« erste Jahr ohne Mauer | Reinhard Bohse + SUM II
  Untertitel  Eine deutsch-deutsche Geschichte über Traum und Wahrheit
  Infotext  Der Autor Reinhard Bohse liest aus seinem neuen Buch »Von einem, der über den Wolken schwebt und auf der Erde landet«. Bohse beschreibt darin »Das wilde erste Jahr ohne Mauer« und trägt vor, was er als Autor aus der Arbeit an seinem Historischen Report II – selbst völlig überrascht – gelernt hat: Die Ostdeutschen prägten die Geschichte weitaus mehr als bisher wahrgenommen wird. Eröffnen wird der Verleger Fayçal Hamouda, 2025 ausgezeichnet mit dem Deutschen Verlagspreis. Nach einer Pause moderiert Lektorin Sabine Franke die Diskussion mit Uwe Schwabe vom Archiv Bürgerbewegung, mit dem Autor und dem Publikum. Begleitet wird der Abend von einem Trio der Jazzgesellschaft Leipzig SUM II mit Cool Jazz der 50er Jahre – am Kontrabass Eberhard Amende, am Tenorsaxophon Steffen Seifarth und am Flügel der Autor.

Im Klappentext des Buches heißt es: Inmitten dieses »wilden« ersten Jahres nach der friedlichen Revolution ringen Menschen aus Ost und West gemeinsam – oft gegeneinander und im Streit untereinander – um Wege in eine unbekannte Zukunft. Reinhard Bohse, selbst mittendrin als Akteur des Neuen Forums, Verleger und späterer Pressesprecher der Stadt, öffnet den Blick auf eine Zeit, in der alles möglich scheint und zugleich alles auf dem Spiel steht. Mit erzählerischer Präzision ruft Bohse die enorme Kraftleistung eines gesellschaftlichen Neuanfangs ins Gedächtnis. Ein packendes Zeitdokument über den Mut, eine Zukunft zu schaffen, die noch niemand kannte.

Reinhard Bohse: Von einem, der über den Wolken schwebt und auf der Erde landet. Das wilde erste Jahr ohne Mauer.  Historischer Report II –1990. Edition Hamouda Leipzig 2026 und Edition Hamouda Leipzig 2021: Von einem, der auszog in eine nicht vergangene Zeit. Leben diesseits der Mauer. Historischer Report 1945 – 1989.

Eintritt: 14,- / 11,- (VVK: 12,- / 9,- zzgl. Gebühren)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 18:30
Beginn: 19:00
  Presse-Dateien  
 
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13.11.2026 Fr Konzert:  FEED THAT FIRE mit Ingeborg Freytag
  Infotext  FEED THAT FIRE formierte sich 2025 aus dem schwedisch-deutschen Projekt NEWSEUM von Simon Fagerstedt (Bass) und Peter Krutsch (Schlagzeug) sowie durch den Einstieg des Sängers und Gitarristen Jörg Schneider, der ein umfangreiches Songrepertoire aus früheren Bandprojekten einbrachte.

Die musikalische Verbindung zwischen Schneider und Krutsch reicht bis ins Jahr 2001 zurück, als beide gemeinsam in der Alternative-Blues-Band LAST FAIR DEAL spielten – eine Zusammenarbeit, die sich über sechs Jahre erstreckte.
Auch bei FEED THAT FIRE ist der Einfluss des Blues unüberhörbar. Das Trio bewegt sich auf den Spuren amerikanischer Singer/Songwriter, lässt dabei immer wieder archaischen Delta Blues aufblitzen – auch wenn klassische 12-Takt-Strukturen dabei eher die Ausnahme als die Regel sind.

Hier treffen eine eingespielte Rhythm Section und ein erfahrener Frontmann aufeinander – und entfesseln eine Musik, die nicht laut sein muss, um zu bleiben.

Als Gast ergänzt die Geigerin Ingeborg Freytag das Trio mit Virtuosität und Spielfreude. Sie spielt seit einigen Jahren gemeinsam mit Jörg Schneider bei The Humming Trees und ist als Multimusikerin vielseitig aktiv. Neben ihrer Arbeit in verschiedenen Projekten gibt sie auch Solokonzerte. Zudem komponiert sie für das Theater, kollaboriert mit madagassischen Musikern und ist ein prägender Teil der Leipziger Chansonszene.

https://feedthatfirespace.com/

Eintritt: 15,- / 13,- (VVK: 13,- / 11,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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14.11.2026 Sa Theater:  Das Labor | TheaterTurbine
  Untertitel  Improtheater
  Infotext  Gemeinsam mit euch, dem Publikum, suchen wir nach Gedanken, Erlebnissen, Emotionen oder scheinbaren Nebensächlichkeiten, die gerade im Augenblick der Aufführung »in der Luft liegen«. Aus diesen Zutaten lassen wir auf der Bühne vor euren Augen unsterbliche Figuren, hanebüchene Situationen, urkomische, atemberaubende Wendungen und ergreifende Details entstehen, die sich vielleicht sogar zu einer einzigen, großen Geschichte formen. Wohin die Reise geht? Niemand weiß es.

Entsteht im Labor eine Bestsellerstory oder wird es eher ein Dreigroschenroman – ganz egal, denn wir werden uns gemeinsam voll Unerschrockenheit, Lebensfreude und Schauspielkunst ins Ungewisse stürzen.
Mehr Gegenwart geht nicht!

Eintritt: 16,- / 12,- (VVK: 14,- / 10,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
Weitere Termine: Sa. 19.12.2026, Sa. 16.01.2027, Sa. 20.02.2027, Sa. 13.03.2027
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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15.11.2026 So Theater:  Der Bummelprinz | Knalltheater
  Untertitel  Kindertheater
  Infotext  Der jüngste der Prinzen lässt sich stets viel, viel Zeit. Immer ist er der Letzte. Beim Zähneputzen, beim Reiten, beim Essen, beim Begreifen. Während seine Brüder Heldentaten vollbringen, gegen Drachen kämpfen und Prinzessinnen befreien, guckt er sich die Blumen an, beobachtet die Käfer und guckt stundenlang zu den Wolken. Schließlich, als seine Brüder wieder mal Heldentaten vollbringen, beschließt er, loszuziehen um ebenso ein Held zu werden. Inspiriert von Silke Heines Buch »Bummelletzter«.

Eintritt: 9,- / 7,- (VVK: 7,- / 5,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 10:30
Beginn: 11:00
  Presse-Dateien  
 
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16.11.2026 Mo Diskussion:  Leipzig, rede mit! | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  Untertitel  Bürgerforum
  Infotext  Haben Engagement und Kultur in Leipzig noch die Bedingungen, die sie brauchen?

Kreativität, der Wille, Dinge selbst in die Hand zu nehmen, und der Mut, Dinge einfach auszuprobieren. Das ist Leipzigs DNA und hat die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist. Kulturprojekte, Vereine, Initiativen, Unternehmerinnen und Macher gestalten diese Stadt mit Ideen und Tatkraft. Doch wie können wir den Freiraum und die Unterstützung, die euer Engagement braucht, zurückgewinnen und für die Zukunft sichern?

Bei »Leipzig, rede mit!« diskutieren wir mit Wolfram Günther, bündnisgrüner Kandidat für die Wahl zum Oberbürgermeister, und Engagierten aus der Zivilgesellschaft:

Wie können wir Leipzig als Stadt der Mitgestaltung stärken? Wie kann das Rathaus eine Kultur des Ermöglichens schaffen und den Raum zwischen »einfach machen lassen« und aktiver Unterstützung gestalten? Und wie sichern wir, was Leipzigs DNA ausmacht: den Spirit und den Freiraum für das »einfach Machen«?

Ob Kulturschaffende, Vereinsmitglieder, Initiativen oder Unternehmende – hier geht es um eure Ideen, eure Herausforderungen und eure Stadt. Kommt vorbei, mischt euch ein und gestaltet mit!

Eintritt: frei
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Einlass: 18:30
Beginn: 19:00
  Presse-Dateien  
 
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20.11.2026 Fr Kleinkunst:  SHOW DOWN – Wettstreit der Magier
  Untertitel  mit Yann Yuro
  Infotext  Das neue Programm des preisgekrönten Mentalisten Yann Yuro sprengt die Grenzen einer gewöhnlichen Zaubershow:
Ein Mann steht auf der Bühne und liest die Gedanken seines Publikums. Doch dann wirft ihn etwas Unvorhergesehenes aus der Bahn. Die Show muss abgebrochen werden. Ein geheimnisvoller Gegenspieler tritt in Erscheinung und so beginnt ein Duell der Meistermagier. Wer kann besser täuschen? Wer ist bereit, alles zu geben? Und was geschieht mit dem Publikum, wenn sich zwei Zauberer bekriegen?
SHOW DOWN ist eine faszinierende Verbindung aus Zaubershow und Wirklichkeit. Das Publikum darf gleichzeitig mitfiebern, lachen und staunen – und sich immer wieder fragen: Geschieht das gerade wirklich, oder ist alles Teil der Show?

Pressestimmen zu Yanns früheren Shows:
»Wow, das hatte es in sich!« Leipziger Volkszeitung
»Der Mann kann wirklich Gedanken lesen!« Rhein-Neckar-Zeitung

Eintritt: 20,- / 17,- (VVK: 17,- / 14,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
Weitere Termine: Sa. 21.11.2026, So. 22.11.2026
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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21.11.2026 Sa Kleinkunst:  SHOW DOWN – Wettstreit der Magier
  Untertitel  mit Yann Yuro
  Infotext  Das neue Programm des preisgekrönten Mentalisten Yann Yuro sprengt die Grenzen einer gewöhnlichen Zaubershow:
Ein Mann steht auf der Bühne und liest die Gedanken seines Publikums. Doch dann wirft ihn etwas Unvorhergesehenes aus der Bahn. Die Show muss abgebrochen werden. Ein geheimnisvoller Gegenspieler tritt in Erscheinung und so beginnt ein Duell der Meistermagier. Wer kann besser täuschen? Wer ist bereit, alles zu geben? Und was geschieht mit dem Publikum, wenn sich zwei Zauberer bekriegen?
SHOW DOWN ist eine faszinierende Verbindung aus Zaubershow und Wirklichkeit. Das Publikum darf gleichzeitig mitfiebern, lachen und staunen – und sich immer wieder fragen: Geschieht das gerade wirklich, oder ist alles Teil der Show?

Pressestimmen zu Yanns früheren Shows:
»Wow, das hatte es in sich!« Leipziger Volkszeitung
»Der Mann kann wirklich Gedanken lesen!« Rhein-Neckar-Zeitung

Eintritt: 20,- / 17,- (VVK: 17,- / 14,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
Weitere Termine: So. 22.11.2026
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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22.11.2026 So Kleinkunst:  SHOW DOWN – Wettstreit der Magier
  Untertitel  mit Yann Yuro
  Infotext  Das neue Programm des preisgekrönten Mentalisten Yann Yuro sprengt die Grenzen einer gewöhnlichen Zaubershow:
Ein Mann steht auf der Bühne und liest die Gedanken seines Publikums. Doch dann wirft ihn etwas Unvorhergesehenes aus der Bahn. Die Show muss abgebrochen werden. Ein geheimnisvoller Gegenspieler tritt in Erscheinung und so beginnt ein Duell der Meistermagier. Wer kann besser täuschen? Wer ist bereit, alles zu geben? Und was geschieht mit dem Publikum, wenn sich zwei Zauberer bekriegen?
SHOW DOWN ist eine faszinierende Verbindung aus Zaubershow und Wirklichkeit. Das Publikum darf gleichzeitig mitfiebern, lachen und staunen – und sich immer wieder fragen: Geschieht das gerade wirklich, oder ist alles Teil der Show?

Pressestimmen zu Yanns früheren Shows:
»Wow, das hatte es in sich!« Leipziger Volkszeitung
»Der Mann kann wirklich Gedanken lesen!« Rhein-Neckar-Zeitung

Eintritt: 20,- / 17,- (VVK: 17,- / 14,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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27.11.2026 Fr Konzert:  5raumfenster
  Untertitel  10 Jahre 5Raumfenster
  Infotext  Lasst uns gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, in die Zukunft blicken und gemeinsam
einen unvergesslichen Abend feiern.
5Raumfenster machen das, was sie selbst augenzwinkernd »Rockternative« nennen: ein musikalischer Cocktail aus deutschsprachigem Rock, Indie-Einflüssen, vermischt mit orchestralen Elementen. Was 5Raumfenster besonders macht, ist ihre Haltung: Musik entsteht hier nicht aus Perfektionismus heraus, sondern durch prägende Erfahrungen, das Aufwachsen auf dem Dorf, Leidenschaft, Freundschaft, ihre Werte und verschiedene Musikeinflüsse. Seit 2016 haben sich 5Raumfenster zu einer der spannendsten aufstrebenden Bands Sachsens entwickelt. Neben eigenen Shows spielten die fünf Jungs Support-Shows für u. a. Hi! Spencer und TYNA und gewannen Auszeichnungen wie den Titel »Beliebteste Nachwuchsband Sachsens« oder den »Leipzig zeigt Courage«-Preis. 5Raumfenster können nicht nur mit ihrer energetischen Liveshow überzeugen, sondern auch mit ihrer wachsenden Fanbase, welche die Jungs teils deutschlandweit begleitet.

Support: Morgen in Farbe - Indie Rock/Pop aus Leipzig

Beginn 5Raumfenster Jubiläums-Doku: 19:15 Uhr

Eintritt: 15,- / 13,- (VVK: 14,- / 12,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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28.11.2026 Sa Konzert:  LeipJAZZig: Holler
  Infotext  Das Leipziger Kollektiv HOLLER versteht sich als experimentelles Laboratorium an den Schnittstellen der jazzbasierten Improvisationsmusik. In der besonderen Besetzung eines Quartetts ohne Harmonieinstrument bricht die Formation bewusst mit klassischen Ensemble-Strukturen, um den Raum für neue Formen des Zusammenspiels zu öffnen. Die Working Band setzt auf einen intensiven Diskurs: Klassische Instrumentierung trifft auf zeitgenössische rhythmische Konzepte. Durch den Verzicht auf Klavier oder Gitarre entsteht eine harmonische Entfaltung, die allein aus der horizontalen Bewegung der Stimmen und dem individuellen Personalstil der Musiker:innen resultiert. In ihren Eigenkompositionen erschafft die Band dynamische Klangräume, die von Extremen leben. HOLLER formuliert so eine eigenständige Interpretation des modernen Jazz, bei der die kollektive Improvisation zum lebendigen Organismus wird – intensiv, unvorhersehbar und zutiefst authentisch.

Alma Trunk - Posaune
Christopher Kunz - Tenorsaxophon
Florian Müller - Kontrabass
Anton Mück – Schlagzeug

Eintritt: 5,- Studierende / 15,- erm. / 20,- voll. (VVK über TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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29.11.2026 So Konzert:  50 Jahre Folkmusik in Ostdeutschland
  Untertitel  Thementag / Talk und Folk 11.00 & 15.00
  Infotext  Ende 1976 entstand in der DDR eine eigenständige Folkszene. Dieses Jubiläum soll nun gefeiert werden. Vom 28. November 2026 bis zum 21. Juni 2027 zeigt das Musikinstrumentenmuseum Leipzig eine Sonderausstellung mit Dudelsäcken und Drehleiern Marke Eigenbau, mit Veranstaltungsplakaten, Fotos und einer Hörstation.

Ein Thementag in der naTo am 29. November eröffnet das Rahmenprogramm der Ausstellung.

Ab 11.00 Uhr geht es in einer Gesprächsrunde um die Anfänge der DDR-Folkszene Mitte der 70er Jahre.

Ab 15.00 Uhr geht es um aktuelle Entwicklungen.

Eintritt: frei
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Einlass: 10:30
Beginn: 11:00
  Presse-Dateien  
 
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29.11.2026 So Konzert:  50 Jahre Folkmusik in Ostdeutschland | Lottes Flausen & TradTöchter
  Untertitel  Thementag / Doppelkonzert
  Infotext  Um 18.00 Uhr beginnt das Doppelkonzert mit Lottes Flausen. Die Familienband aus Weimar überzeugt durch virtuoses Zusammenspiel von Gitarre, Geige, Flöte und Klarinette, mehrstimmigen Gesang und sichtbare Musizierfreude. Ihr Repertoire ist vielfältig: Balfolk, Klezmer, Musik vom Balkan, traditionelle schwedische und deutsche Musik.

Um 20.00 Uhr spielen die TradTöchter (Berlin, Frankfurt/Oder) neue Geigenmusik – groovige Eigenkompositionen und mitreißend arrangierte traditionelle Tanzstücke. Auch vokal bieten Vivien Zeller und Ursula Suchanek Deutschfolk vom Feinsten. Wenn die beiden singen, dann tun sie das mal ironisch-keck, mal wunderbar innig, zu Herzen gehend.

Eintritt: 20,- / 15,- (VVK: 18,- / 14,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 17:30
Beginn: 18:00
  Presse-Dateien  
 
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30.11.2026 Mo Konzert:  30 Jahre LeipJAZZig – Das Leipziger Jazznetzwerk im Showcase
  Infotext  Innovation und Tradition, Abenteuer und Entspannung, Melodie und Geräusch: Die Leipziger Jazzszene und ihr Netzwerk LeipJAZZig präsentieren sich am 30. November in der naTo mit ihrer faszinierenden und zugleich unterhaltsamen Vielfalt, die sich von coolem Mainstream über groovende Jazz Fusion und Klassikadaptionen bis hin zu freier Improvisation und Electronica erstreckt. Der diesjährige Showcase steht im Zeichen von 30 Jahren LeipJAZZig. In drei Jahrzehnten hat sich das Netzwerk mit einer Vielzahl Festivals, hunderten von Konzerten, Projektarbeit und eingespielten Bands fest in der Leipziger Szene etabliert.

Die klangliche und kreative Vielfalt der Leipziger Jazzszene wird sich in diesem abwechslungsreichen und spannenden Konzertabend in verschiedenen Facetten zeigen. Gründungsmitglieder teilen sich die Bühne mit Kolleginnen und Kollegen, die zum Zeitpunkt des ersten LeipJAZZig-Festivals noch nicht einmal geboren waren. Moderatorin Julia Hemmerling und verschiedene Bands und Solisten, darunter Werner Neumann, Steffen Greisinger, Stephan König, Aline Patschke, Jörg Leistner, Michael Arnold, Lorenz Heigenhuber, Fabian Niermann u.a. werden auf der Bühne und im Gespräch dabei sein.

Eintritt: frei
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
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Dezember 2026
05.12.2026 Sa Konzert:  Generation Parocktikum: Bruderland
  Untertitel  live: Armia (Warschau/PL), Rosa Beton (Berlin) | Projekt: Subversion auf Staatsfrequenz
  Infotext  Armia aus Warschau, anfangs auch Anti-Armia, entstanden 1985 als Konzept-Kooperation von Sänger Tomasz Budzynski, zuvor bei der Brutal-Punk-Band Siekiera, und Gitarrist Robert Brylewski (Kryzys, Brygada Krzyzs, Izrael), einem Helden der polski punky reggae party. Heraus kam ein mystisch-melodiöser wie hartkerniger Punksturm mit leichtem Goth-Touch, als wären Discharge mit Dead Can Dance fusioniert oder Dead Kennedys mit den »Children of God«-Swans. Noch mehr geballte Referenzen: die Debüt-Single hieß »Aguirre« und kündete vom Zorn Gottes, wie von Klaus Kinski im Werner-Herzog-Film beschworen, es werden Rimbaud- oder Beckett-Zitate gebrüllt und zum Tanz der Symbole treffen sich Tolkien und Dante mit Jesus. Armia wurden bereits 1987 in der DDR-Szene mit der Cover-Version »Anti-Armia« von Die Firma gewürdigt, tauchten mehrmals im Parocktikum auf und spielten 1989, kurz vorm Zusammenbruch, auch noch in Berlin (Ost). Für das Projekt »Subversion auf Staatsfrequenz« kommen Armia mit einem speziellen Klassiker-Set aus den ikonischen ersten drei Alben 1987-1993.
Rosa Beton aus Berlin traten in ihrer Ur-Phase nie live auf, hinterließen aber ein legendäres Demo-Tape. Die knalligen Punk-Originale des Jahres 1983, darunter wirkliche Hits, zelebrieren sie seit der 2023 erfolgten Wiederbelebung als wundervoll nervöse Post Punk-Versionen. Damit haben sie sich aufholend einen Ruf als wiederentdeckte Legende erspielt. Außerdem entstand aber auch neues Material, dass vor kurzem unter »Lampe aus« bei Aufnahme+Wiedergabe veröffentlicht wurde.
Rosa Beton liefen zwar nie im DDR-Rundfunk, aber Sänger/Texter Thomas Wagner fand sich mit seinen späteren Projekten Herr Blum und Tom Terror & Das Beil oft in den Parocktikum-Playlisten wieder.
Ein Zonic-Abend im Geist des »Warschauer Punk Pakts«!
Eintritt: 12,- / 10,- (VVK: 10,- / 8,- zzgl. Gebühren bei Culton Ticket und TixforGigs)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: naTo Saal
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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12.12.2026 Sa Konzert:  Generation Parocktikum | im UT Connewitz
  Untertitel  Record Release-Party | Projekt: Subversion auf Staatsfrequenz
Record Release-Party mit Freunde der italienischen Oper (Dresden) + Der Expander des Fortschritts (Berlin) + Rosengarten (Salzwedel)
DJ: Rex Joswig (Herbst in Peking, Berlin)
Moderation: Lutz Schramm (Ex-Parocktikum/DT64, Potsdam)
  Infotext  Record Release-Party mit Freunde der italienischen Oper (Dresden) + Der Expander des Fortschritts (Berlin) + Rosengarten (Salzwedel)
DJ: Rex Joswig (Herbst in Peking, Berlin)
Moderation: Lutz Schramm (Ex-Parocktikum/DT64, Potsdam)

Die im März 1986 auf Jugendradio DT64 gestartete Sendung Parocktikum war definitiv prägend. Stilistisch entgrenzt, mit neuesten Schräg-Klängen aus Ost und West, von Punk über New Wave bis zu Experimental-Klängen, war sie nicht zuletzt das Forum der alternativen Szene der Spät-DDR, legal wie (eingeschränkt) illegal. Diesen Inland-Sounds widmeten sich bereits zwei Compilations, 1989 und 1990, denen nun „Parocktikum – 1986 bis 1993“ als ultimative Auswahl auf Triple-Vinyl folgt. Zusammengestellt vom Macher Lutz Schramm aus den Playlisten, der entsprechend auch die Moderation des Abends trägt, während die Bands für Teile der Vielfalt des „Parocktikum“ stehen.
Der Expander des Fortschritts aus Berlin wurde ab 1987 zwischen Akademie-Krach und Abstract Pop gedehnt und mit durchaus komplexem und doch zugänglichem Klangmaterial nicht nur über „Parocktikum“, sondern auch international anerkannt: die erste LP erschien 1989 in UK. Druckvoll reaktiviert mit jüngeren Mitmusikern und der äußerst expressiven Sängerin Safi ist der Expander eines der herausragenden Beispiele fortdauernder Relevanz, musikalisch wie poetisch.

Rosengarten aus der Zonenrandstadt Salzwedel brachten ab Mitte der 1980er mit dunklem Post-Punk den düsteren Zeitgeist zum Ausdruck und gewannen Ende 1987 über die „Parocktikum“-Session neue Zuhörerschaft. Anlässlich der Werkschaubox „Schwarze Wolken“ und der Wiederveröffentlichung ihrer Einzel-Kassetten, ganz aktuell “Viva Now“ von 1989, kam die Band 2025 zurück auf die Bühne, wenn auch nur zu ausgewählten Momenten wie zuletzt beim Ost-Wave-Abend des WGT, auftrumpfend zwischen psychedelischer Soundwolke und punkiger Energie.

Die Freunde der italienischen Oper aus Dresden zelebrierten ihre monumentale Post-Punk-Melange ebenfalls gefeiert an jenem WGT-Abend, waren in der 1987 beginnenden Erstphase eine im „Parocktikum“ bejubelte Szene-Sensation und sind seit 2017 nicht nur regelmäßig eindrucksvoll rockend zurück, sondern sogar mit aktuellen Platten. Der als dröhnend krönender Abschluss gesetzte Leipzig-Auftritt wird so zur Doppel-Premiere, nämlich auch des Frischwerks „Angelus Luminis“. Die Leipziger Fraktion der aktuellen FDIO-Mitglieder ist aber zudem auch auf „Parocktikum – 1986 bis 1993“ mit frühen Projekten präsent, nämlich den Tishvaisings und Think About Mutation.
Ein Abend des „Best of …“ also, der auch noch Sondergasteinlagen verspricht und gerahmt wird durch das DJing von Rex Joswig, Stimme sowohl der Band Herbst in Peking als auch der Kult-Sendung „Grenzpunkt Null“.

Eintritt: 22,- / 19,- (VVK: 19,- / 16,- zzgl. Gebühren)
  Eintritt / Zeiten  
Raum: andere Raum
Vorverkauf: ja
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
  Presse-Dateien  
 
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